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Independence Mine State Historical Park Reisebericht

Independence Mine State Historical Park Reisebericht

60° 7′ N, 149° 26′ W

Independence Mine – Goldmine vergangener Zeiten

Unsere Rundreise führt zur Independence Mine, nördlich von Palmer. Auf halber Strecke machen wir eine Fotopause am Hatcher Pass, der sich durch das Hochland der Talkeetna Mountains windet. Direkt an der Straße rauscht ein Bach die steilen Hänge hinab. An der stillgelegten Goldmine angekommen, werden die Überreste der Vergangenheit sichtbar.

Genauso sehen die Gebäude aus, oder das, was davon übrig geblieben ist. Im Gegensatz zu den Häusern im Tal befindet sich die Mine in keinem guten Zustand. Das Foto im Reiseführer scheint wesentlich älter zu sein, als das Bild, was sich vor uns befindet. An der historischen Mine wird ein Permit von 10 Dollar pro Fahrzeug fällig, das man in einem Holzkasten hinterlegt.

Ein Weg führt durch das ehemalige Dorf bis zur Mine, die sich in einem Hochtal befindet. Als Besucher kann man wandern und einen Blick durch die Fenster der Häuser werfen.

Im Rahmen von Führungen kann man auch einige Gebäude besichtigen. Für uns ist die Wanderung eine willkommene Abwechslung, als den ganzen Tag nur im Camper zu sitzen.

Ein Besuch ist die historische Mine jederzeit wert, gerade weil man dafür keinen großen Umweg fahren muss. Es ist bereits Mittag, als wir zurück am Truck Camper sind.

Musk ox Farm – zu Hause bei zotteligen Moschusochsen

Als Nächstes folgt ein Besuch der Musk ox Farm, eine Moschusochsenfarm, die sich in der Nähe von Palmer befindet. Leider kommt man für einen Besuch der Tiere nicht um eine Führung herum, die eine halbe Stunde dauert. Der Preis für den Fußmarsch zu den Tieren beträgt 10 Dollar pro Person. Es ist nicht unbedingt günstig, aber wegen der Tiere gut investiert. Eine junge Frau ist unser Guide und erklärt uns alles, was man über die Moschusochsen wissen sollte oder besser gesagt nicht alles wissen muss. Die zotteligen Tiere sind Wolllieferanten.

 
 

Oldtimertreffen im Alpine Historical Park

In einem Vorort von Palmer fällt uns am Straßenrand eine große Anzahl von Oldtimern ins Auge. Es versteht sich von selbst, dass wir nicht vorbeifahren, ohne anzuhalten. Es gibt sogar einen Opel GT zu bestaunen. Es ist wahrscheinlich der einzige Opel in Alaska, glauben wir jedenfalls. Die Autos verschiedener Epochen sind eine willkommene Abwechslung für uns.

Matanuska Gletscher – hier offenbaren sich die Naturgewalten Alaskas

Nach einer halben Stunde erreichen wir den Matanuska Gletscher, den man im Truck-Camper schon von weiten erkennen kann. Es ist ein sehr langer und breiter Gletscher im südlichen Alaska an der Nordflanke der Chugach Mountain. Hier offenbaren sich die Naturgewalten Alaskas.

Wir halten an verschiedenen Aussichtspunkten und genießen die Aussicht auf den Gletscher, der sich durch das Tal windet. Wer mit dem passenden Schuhwerk ausgestattet ist, kann auf dem Edge Nature Trail eine wandern.

Der Wanderweg führt an verschiedenen Aussichtsplattformen vorbei bis zum Gletscher. Wir sparen uns den Fußweg bis zur Abbruchkante und fahren weiter. Der Highway schlängelt sich durch das Gebirge.

Glenn Highway – Byway To Heaven

Nach über zwei Stunden Schaukelpiste erreichen wir Glennallen, unsere Tank- und Rastpause. Sicherheitshalber schauen wir zuerst in die Wohnkabine und überprüfen, ob es Folgen auf unsere Einrichtung gegeben hat. Nach dem Öffnen der Eingangstür bekommen wir den ersten Schreck. Der Slideout lässt sich nicht herausfahren. Beim Blick in die Kabine folgt der nächste Schreck. Unser eigenes Plastikgeschirr ist aus dem Oberschrank gefallen und hat sich dabei in tausend Einzelteile zerlegt.

Auch unsere Kleidung ist teilweise aus den Schränken aufs Bett geflogen. Sev quetscht sich zwischen die Küchenzeile und Sitzgruppe des Campers und stellt fest, dass der Kühlschrank ebenfalls seinen Geist aufgegeben hat. Für einen Moment schießt uns Adrenalin in den Kopf, bevor Nik eine Idee zur Ursache des Stromausfalls einfällt.

Wenn es nur dieses kleine Problem ist, dann dürfen wir bald wieder aufatmen. Vorsichtig öffnen wir die Klappe, hinter der sich die Batterie und Stromversorgung des Campers verbirgt. Und siehe da, die Sicherung ist wohl während der Fahrt rausgeflogen. Nach einem Fingerdruck funktioniert alles wieder, wie es sein soll. Was sind wir erleichtert.

Schreck lass nach! Beim Ansteuern einer Tankstelle wird es erneut abenteuerlich. Dieses Mal nicht wegen der Straße, sondern durch einen großen Andrang von Fahrzeugen vor den Zapfsäulen. Es geht zu wie im Wilden Westen. Anstatt nach Reihenfolge, sichern sich die Kunden lieber per Kreditkarte die Zapfsäule.

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