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Welcome to Calgary!

Prolog der Reise – wenn es anders kommt als geplant

Traumreise CAN-USA 2013
Traumreise CAN-USA 2013

Der Tag ist gekommen, nach dem wir uns lange gesehnt haben. Die Koffer sind gepackt, die Reiseunterlagen vollständig und auch die Fahrt zum Flughafen verläuft schneller als gedacht. Alles scheint perfekt, bis zu einem Problem am KLM-Schalter des Bremer Flughafens. Die Dame von der Airline behauptet, dass eine Person heute und die Andere erst morgen nach Calgary fliegen würde. Sprachlos legen wir Buchungsunterlagen vor und bestehen auf den gemeinsam gebuchten Flug. Dann das nächste Problem, der Reisepass von Sev wird vom Buchungssystem nicht erkannt. Nach einem hin und her dürfen wir erst mal bis nach Amsterdam fliegen. Die gebuchten Fensterplätze für den Langstreckenflug sind laut System schon futsch. Zugegeben, es ist unser erster Flug mit KLM und wir hatten bis jetzt keine Erfahrungen mit dieser Airline gesammelt. Völlig betrübt landen wir in Amsterdam und laufen zum Gate, wo wir uns an einem Schalter melden sollen. Vielleicht ist es nur ein Zufall, aber vor uns steht eine Reihe von Passagieren mit dem gleichen Problem. Als Entschädigung bekommen wir einen Economy-Komfort-Sitzplatz mit mehr Beinfreiheit zugewiesen, aber keinen Fensterplatz. Besser, als gar nichts ist unser erster Gedanke und stimmen dem Vorschlag zu. So einen Stress haben wir trotz zahlreicher Atlantikflüge noch nicht erlebt und sind froh, endlich im Flugzeug sitzen zu dürfen. Die Tickets für den Flug hatten wir bereits sieben Monate im Voraus über die KLM-Internetseite gebucht.

Verpflegung an Board
Verpflegung an Board

Der Flug Richtung Calgary verläuft bisher ohne Vorkommnisse. Der Service ist gut und es gibt eine Auswahl deutschsprachiger Filme. Der Economy-Komfort-Sitzplatz ist ein bequemer Ersatz, weil man seine Beine austrecken kann. Plötzlich gibt es eine Anzeige, dass der Film trotz einer Restflugzeit von vier Stunden nicht bis zum Ende angeschaut werden kann. Irgendwie kommt uns das seltsam vor, besonders als das Flugzeugsymbol auf dem Monitor die Richtung wechselt. Wenig später macht der Pilot eine Durchsage und kündigt eine Zwischenlandung in Iqaluit, einer Stadt unterhalb Grönlands an. Der Grund dafür ist ein erkrankter Passagier, der ärztlich versorgt werden muss. Beim Blick aus dem Fenster wird die karge Tundra Landschaft der kanadischen Provinz sichtbar.

Zwischenlandung in Iqaluit

Der Grund dafür ist ein erkrankter Passagier, der ärztlich versorgt werden muss. Beim Blick aus dem Fenster wird die karge Tundra Landschaft der kanadischen Provinz sichtbar. Viele Einwohner haben sich versammelt, um das seltene Ereignis des großen Flugzeugs mit dem Fotoapparat festzuhalten. Der Aufenthalt dauert über zwei Stunden, in den das Flugzeug betankt und enteist wird. Der Pilot entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten und erzählt uns, dass es auch seine erste Landung in Iqaluit sei. So schnell wie das Flugzeug gelandet ist, so schnell ist auch wieder in der Luft. Dafür gibt es an Board einen Applaus und der Flug nach Calgary kann fortgesetzt werden.

Welcome to Calgary!

Der Landeanflug auf Calgary ist spannend. Durch den Präriewind bewegt sich das Flugzeug erheblich. Trotz der Turbulenzen erfolgt die Landung sicher in Albertas Ölmetropole. Im Vergleich zu anderen Städten fällt der Flughafen von Calgary klein aus. Nach dem Ausstieg über eine Gangway werden wir von einem Flughafenpersonal in roten Cowboykostümen mit einem „Welcome“ begrüßt. Es geht weiter zur Immigration und Passkontrolle. Am Schalter werden wir getrennt und unterschiedlich befragt. Sev hat Glück und kommt mit zwei Fragen davon, wobei Nik sich einer Frageprozedur unterziehen muss. Grund der Einreise, Dauer- und Aufenthaltsort sind nur einige der gestellten Fragen. Vor der Gepäckausgabe treffen wir wieder aufeinander und nehmen unsere Koffer vom Band, bevor es weiter zur Autovermietung geht. Als Veranstalter kommt in Calgary nur Hertz in Betracht, der eine grenzüberschreitende Mietwagenrückgabe in Seattle zulässt. Am Mietwagenschalter stellt sich heraus, dass dieses Vorhaben einen kleinen Haken hat. In unserer gebuchten Kategorie steht nämlich kein Auto zur Verfügung, das in den USA zugelassen wurde und zurück soll. Anstatt dessen bekommen wir einen MaxiVan mit 7 Sitzplätzen als kostenfreies Update angeboten. Es ist zwar nicht unser Traumauto, aber für die beiden Koffer sollte der Wagen mehr als ausreichend sein. Bei strahlendem Sonnenschein kann die Fahrt endlich losgehen.

Canmore

B&B Lady Macdonald Country Inn
B&B Lady Macdonald Country Inn

Vom Flughafen Calgarys geht es direkt zur ersten Unterkunft unserer Rundreise, die sich in Canmore befindet. Der Weg dorthin führt über den Trans-Canada Highway vorbei an der ehemaligen olympischen Skisprungschanzenanlage Richtung Banff. Kaum hat man Calgary hinter sich gelassen, beginnen bereits die ersten Gebirgszüge der kanadischen Rocky Mountains. Nach einer Autostunde erreichen wir Canmore, das sich vor den Toren des Banff Nationalpark befindet. Ohne die Touristenmassen ist die Kleinstadt mit rund 12000 Einwohnern eine echte Alternative zu Banff und ist in vielen Bereichen preiswerter. Bekannt wurde Canmore als Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1988. Seitdem hat sich die Bevölkerung der Berggemeinde verdreifacht und ist ein beliebtes Ziel für Outdoor-Enthusiasten.

Bed & Breakfast – Lady Macdonald Country Inn

Unsere erste Unterkunft, das Bed and Breakfast Lady Macdonald Country Inn, liegt im Herzen von Canmore. Gastgeber ist Peter, der aus der Schweiz stammt und uns willkommen heißt. Hier wird Deutsch gesprochen und es gibt viel zu erzählen. Das Gebäude macht von außen sowie von innen einen traumhaften Eindruck. Jedes Zimmer ist unterschiedlich mit viel Liebe zum Detail ausgestattet. Auf der Terrasse des Gebäudes genießen wir unseren Aufenthalt bei Tee und Kuchen, die kostenlos bereitgestellt werden. Müde und erschöpft von der langen Anreise geht es zurück aufs Zimmer. Gute Nacht! www.ladymacdonald.com

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