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Quebec City & Rückflug

Grand Prix Cycliste de Québec
Grand Prix Cycliste de Québec

Nach einem französischen Frühstück mit leckeren Crêpes brechen wir auf, um uns die Altstadt etwas näher anzuschauen. Die Sonne scheint und über der Stadt bildet sich ein wolkenfreier Himmel, der nicht lange auf sich warten lässt. Ein Parkplatz ist schnell am Place d'Youville gefunden. Überall in der Altstadt wurden die Straßen mit Sperrböcken abgesperrt. Grund ist ein kanadisches Radrennen, das Grand Prix Cycliste de Québec. Für eine Besichtigung stellt die Sportveranstaltung allerdings kein Hindernis dar. Die Stadt ist geteilt in einer Unterstadt (Basse-Ville) am Flussufer und einer Oberstadt (Haute-Ville) um den Place d'Armes.

Die Oberstadt – Haute Ville

Wir befinden uns in der Oberstadt und laufen über die Rue Saint-Jean bis zum Chateau Frontenac. Hier Oben lebte früher der Governeur und die Verwaltungsbeamten der Provinz Québec. Die Festungsmauern, die von den Franzosen und Engländern immer weiter ausgebaut wurden, umschließen die Altstadt in einer Länge von fünf Kilometern. An dem Denkmal des Samuel de Champlain vorbei erreichen wir unser erstes Ziel.

Chateau Frontenac

Das Chateau Frontenac ist ein Luxushotel in der Oberstadt von Québec und gilt als eine der Hauptsehenswürdigkeiten. Das Gebäude wurde einst von der Eisenbahngesellschaft Canadian Pacific Railway errichtet und gehört heute zur Kette der Fairmont Hotels. Unterhalb der Promenade Dufferin, die das Hotel umgibt, befinden sich die Überreste des Chateau St. Louis, der ehemalige Sitz Neufrankreichs. Diese können unterhalb der Promenade besichtigt werden und sind durch Glaskuppeln oberhalb der Terrasse zum Teil sichtbar.

Die Unterstadt – Basse Ville

Place Royale, Québec City
Place Royale, Québec City

In der Unterstadt lebten die kleinen Leute etwas bescheidener, als in der Oberstadt. Um in die Unterstadt zu kommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Bequemste ist die Standseilbahn Funiculaire du Vieux-Québec vom Chateau Frontenac. Eine weitere Möglichkeit ist die Cote de la Montagne am Montmorency Park, entweder über eine Treppe an der Escalier Casse-Cou oder weiter hinunter an der Rue Notre Dame. Wir entscheiden uns für die zweite Möglichkeit und schlendern die Straßen entlang. Einen Steinwurf entfernt liegt die Place Royale, die in den letzten Jahren restauriert wurde und zum Ursprung Neufrankreichs gehört. An dem Platz ließen sich früher die ersten französischen Siedler nieder, die vorwiegend Händler und Kaufleute waren. In der Mitte des Platzes steht eine Büste von König Ludwig XIV.

Place Royale, Québec City
Place Royale, Québec City

Wandbilder von Québec

Wer an der Rue Notre Dame und Rue du Petit-Champlain vorbeikommt, dem werden sofort die riesigen Wandbilder ins Auge stechen. Die Bilder erzählen die Geschichte von Québec City und zeigen ein Dutzend historische Persönlichkeiten der Stadt. Die Bilder erzählen das Leben der Arbeiter und den Anfängen Neufrankreichs. Die „Rue du Petit-Champlain" in der Unterstadt gehört zu den ältesten Straßen Amerikas. Zahlreiche Cafés, Restaurants, Boutiquen und Souvenirshops reihen sich nebeneinander. Der Charme der alten Gassen lässt uns für einen Moment vergessen, dass wir nicht in Europa unterwegs sind. Die Zeit läuft gegen uns und wir müssen noch den weiten Weg zurück zum Flughafen nach Montréal. Nach dem Kauf diverser Souvenirs verlassen wir die Stadt und treten den Rückweg an.

Je me souviens – schon gewusst?
Wer schon in Québec war, dem ist bestimmt der Spruch „Je me souviens", auf Deutsch „Ich erinnere mich", aufgefallen. Er prägt sogar das Autokennzeichen von Québec. Es ist ein Wahlspruch der Provinz Québec, der seinen Ursprung in Québec City hat und an die Tage von Neufrankreich sowie an das bittere Erbe der Stadt im Kampf gegen die Briten erinnern soll.

Rückflug

Unser Flugzeug, eine Boing 777
Unser Flugzeug, eine Boing 777

Es ist wieder soweit, der Urlaub geht zu Ende und der Abgabezeitpunkt unseres Mietwagens rückt immer näher. Der Abschied fällt uns allerdings nicht so schwer wie von San Francisco. Am Mietwagenschalter angekommen geht es zu wie im alten Frankreich. Es gibt niemanden, der das Auto abnimmt. Nachdem wir endlich jemanden gefunden haben, geht es weiter zum Terminal des Flughafens. Der Rückflug geht mit Air France über Paris in die Heimat und verläuft ohne Turbulenzen. Im Gegensatz zum Vorjahr ist der Zwischenstopp in Paris stressfrei, denn wir werden bequem mit einem Shuttleexpress von Terminal zu Terminal gebracht. Am Abend erreichen wir endlich Bremen und dann unser Zuhause. The End.

Fazit – Kanada & USA 2013

6000 Kilometer in 24 Tagen – nach über drei Wochen in Kanadas Westen, den Nordwesten der USA und Kanadas Osten durch acht Bundestaaten der USA und Kanada hat diese Reise ein Ende. Auch wenn die Route im Vorjahr unsere Erwartungen übertraf, so hatte die Reise in diesem Jahr ihre eigenen schönen Seiten.

Flüge

Bis auf die Anreise nach Calgary verliefen die weiteren Flüge nach Plan und ohne Vorkommnisse. Der Service in der Economy Class war entsprechend gut. Die Umsteigeverbindungen in Amsterdam und Paris waren stressfrei und trotz kurzer Umsteigezeit gut zu bewältigen. Gerade der Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle hat sich in diesem Punkt positiv entwickelt.

Mietwagen

Mit Ausnahme des Nissan Maxivan hat uns der Ford Escape wieder gut gefallen. Zum Glück gab es bei Alamo in Seattle und Toronto eine Choiceline, die eine Auswahl an Fahrzeugen in der gebuchten Kategorie vorhält. Aus langjähriger Erfahrung können wir Alamo als Vermieter weiterempfehlen.

Hotels

Canmore – Lady MacDonald Country Inn :-)
Banff N.P. – Brewster´s Mountain Lodge :-)
Jasper N.P. – Sunwapta Falls Rocky Mountain Lodge :-)
Yoho N.P. – Canadian Rockies Inn :-)
Spokane – Best Western Spokane :-)
Seattle – The Maxwell :-)
Garibaldi – The Garibaldi House Inn & Suites :-)
Sutherlin – Best Western Plus Hartford Lodge :-)
Medford – Fairfield Inn & Suites Medford :-(
Garberville – Best Western Plus Humboldt House Inn :-)
San Francsico – The Vertigo :-)
Toronto – Fairfield Inn & Suites Missauga :-)
Niagara Falls – Wyndham Garden Niagara Falls :-)
Montreal – Novotel Hotel Montreal :-)
Quebec City – N Hotel :-)

Wetter

Soviel Glück wie im Vorjahr hatten wir zwar nicht, aber über zweidrittel der Reisezeit begleitete uns die Sonne auf der Rundreise. Das Wetter in den kanadischen Rocky Mountains ist unberechenbar und ändert sich sehr schnell.

Erfahrungen

Die Route war wieder vollgepackt mit Sehenswürdigkeiten und manchmal etwas anspruchsvoll. Die Entfernungen lagen mit wenigen Ausnahmen im Durchschnitt bei knapp 300 Kilometern pro Reisetag. Wie immer hätten wir uns an bestimmten Sehenswürdigkeiten mehr Zeit gewünscht. Die Einreise über den Landweg von Kanada in die USA verlief einfacher als gedacht und das Wetter in unserer Traumstadt San Francisco war einfach Spitze. Oregon hat es uns angetan, wo wir nicht das letzte Mal gewesen sind. Ost Kanada hat uns zwar gefallen, aber nicht so toll wie der Westen. Während der Reise haben wir bekannte Gesichter getroffen und nette Einheimische und Auswanderer kennengelernt. Auch Tierbeobachtungen standen wieder auf dem Programm, nur die Bären haben sich dieses mal nicht blicken lassen.

Pläne

Als nächstes steht eine Rundreise auf dem nordamerikanischen Kontinent in Yukon-Alaska mit einem Truckcamper auf dem Plan, die mit einem Besuch auf Vancouver Island enden wird. Das nächste Abenteuer kann beginnen!

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