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Reisebericht Yukon-Alaska-2014 Prolog

Reisebericht Yukon und Alaska mit dem Wohnmobil

64° 9′ N, 140° 26′ W

Alaska und Yukon – Anreise

Boarding Time. Mit genau 30 Minuten Verspätung geht’s per Shuttle Bus zum Außengelände des Frankfurter Flughafens, wo sich unser Flugzeug bereits auf einer Parkposition befindet. Condor ist die einzige Airline außerhalb Kanadas, die einen Direktflug nach Whitehorse anbietet. Gebucht haben wir die Tickets direkt bei der Fluggesellschaft.

Der Flug ist fast ausgebucht und der Sitzabstand in der Economy mit rund 76 cm alles andere als üppig. Das Premium Programm des Board Entertainent kostet 8 Euro pro Person. Neben zahlreichen TV-Serien sind auch Blockbuster im Programm. Kopfhörer haben wir dieses Mal dabei. Diese hätten unsere Reisekasse sonst um weitere 4 Euro erleichtert.

Ready for take off. Während der Flugstrecke, die über neun Stunden andauert, vergeht die Zeit wortwörtlich wie im Flug. Immerhin werden zwei Mahlzeiten serviert. Als Hauptgericht gibt es heute nicht wie üblich Chicken oder Pasta, sondern nur Pasta. Vegetarisch versteht sich! Fleischhaltige Gerichte sind anscheinend nur noch den teueren Buchungsklassen vorbehalten.

Beim Blick aus dem Fenster wird das Packeis von Grönland sichtbar. Auch zahlreiche Gletscher und Berge können wir zwischen den Wolkenfeldern entdecken. Die Landschaft ist sehr beeindruckend. Eine Weile später wird zwischen den Wolken das grüne Band des Tagish Lake sichtbar und der Pilot setzt zur Landung an.

Nach der Landung sind wir in Whitehorse, der Hauptstadt des Yukon Territorium. Die Provinz ist größer als Deutschland, Belgien, Dänemark und die Niederlande zusammen. Willkommen in „Canadas True North“, wie sich der wahre Norden Kanadas gerne bezeichnet.

Der Pilot macht am Ende des Rollfeldes eine Kehrtwendung und rollt bis zum Gate des Flughafens. Die Zollbeamten warten bereits in kleinen Holzhütten und arbeiten zügig den Ansturm von Touristen ab. Nach ein paar Formalitäten sitzt der Stempel im Reisepass.

Alaska und Yukon – beste Reisezeit

Wann ist die beste Reisezeit? Viele glauben, Alaska und Yukon seien ganzjährig von Schnee und Eis bedeckt. Es ist ein Irrglaube, denn auch im hohen Norden von Amerika gibt es einen warmen Sommer. Das Klima ist aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit trocken und gut verträglich. Wer Alaska und Yukon von seiner schönsten Seite erleben möchte, sollte unserer Meinung nach von Mitte Juni bis Ende August hinfliegen. Wir waren im Juli zur Hochsaison dort und hatten beides Mal Glück mit dem Wetter. Es ist zwar nicht die preiswerteste Reisezeit, dafür die Wärmste.

Let´s go – das Abenteuer mit einem Truck-Camper beginnt!

Zusammen mit weiteren Touristen geht’s mit einem Bus zur Station des Vermieters, der seinen Sitz in einem Gewerbegebiet am Rand von Whitehorse hat. Den Abholtermin hatten wir bereits im Vorfeld per E-Mail vereinbart. Die Aufnahme ist vorbildlich. Es gibt sogar ein kleines Buffet zur Begrüßung. Die Formalitäten sind schnell erledigt, alles in deutscher Sprache versteht sich.

Reisetipp – Führerschein

Darf ich in den USA und Kanada mit meinem deutschen Führerschein Wohnmobile mit einem Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen fahren? Ja, alle Fahrzeuge können mit einem gültigen EU-Führerschein der Klasse B (früher Klasse 3) gefahren werden, sofern dies gemäß lokaler Regelungen erlaubt ist. Das Mindestalter des Fahrers beträgt je nach Vermieter zwischen 21 und 25 Jahren. Ein internationaler Führerschein wird empfohlen, ist jedoch nur gültig in Verbindung mit einem nationalen Führerschein. Hinweis: Solltest Du Deinen Führerschein nach 1999 erworben haben, informiere Dich bitte bei Deinem Reiseveranstalter, ob in vollem Umfang ein Versicherungsschutz besteht.

In einem Crashkurs für Caravan-Anfänger wird uns gezeigt, wie alles funktioniert: Gasflasche, Stromanschluss, Frisch- und Abwasser, Chemo-WC, Licht, Frischwasser und Heizung sind nur ein paar Auszüge. Neugierig entdecken wir unser neues rollendes Wohnzimmer. Am Ende dürfen wir uns noch in einem Regal bedienen, in dem sich übrig gebliebene Lebensmittel und Campingzubehör sämtlicher Vormieter stapeln. Unser Camper hinterlässt einen guten Eindruck. Besonders das Fahrgestell Marke Dodge Ram 3500 4x4 Cummins, das über einen Dieselmotor mit 369 PS, 6,7 Liter cbm und 10 Zylinder verfügt. Mit rund 7 Meter Länge, über 2 Meter Breite und fast 4 Meter Höhe ist das Ding einfach riesig und flößt Respekt ein. Besonders der Motorensound hinterlässt einen mächtigen Eindruck.

Mit fast 35 tausend Kilometern auf dem Tacho und einer Wohnkabine mit einem Alter von unter 2 Jahren sind wir mehr als zufrieden. Im Vergleich zum Vorjahr besitzt unser Truck Camper dieses Mal einen Slide-Out, der mehr Bewegungsfläche in der Wohnkabine schafft. Die Dinette (Sitzbereich mit Esstisch) lässt sich bei stehendem Fahrzeug seitlich ausfahren. Ein weiterer Unterschied ist der sparsamere Dieselmotor und ein größerer Frisch- sowie Abwassertank. Bevor wir vom Gelände rollen, checken wir das Fahrzeug. Dazu gehört: Fenster und Dachluken schließen, Wasserpumpe und Heizung ausschalten, Stromkabel einholen, Slide-Out einfahren und Trittleiter einklappen. Wer sich das alles nicht merken kann, der findet dafür eine Checkliste unter der Sonnenblende.

Reisetipp – Einkaufsliste

Lebensmittel:
  • Salz, Zucker, Pfeffer, Gewürze, Toastbrot, Bagels, Margarine, Nutella, Marmelade, Milch, Joghurt, Käse- und Wurstaufschnitt, Grillfleisch, Obst, Gemüse, Eier, Pasta, Reis, Senf, Ketchup, Saucen, Cornflakes, Speiseöl, Kaffee, Tee, Wasser, Säfte, Softdrinks, Bier, Süßigkeiten, Kekse
Ausstattung:
  • Mülltüten, Spülmittel, Reinigungsmittel, Insektenspray, Gummihandschuhe, Schwamm, Scheuertücher, Camping-Toilettenpapier, Taschentücher, Küchenrolle, Kaffeefiltertüten, Alufolie, Frischhaltefolie, Kerzen, Pappteller, Plastikbesteck, Tischsets, Salatschüssel, Camping-Toaster, Bratpfanne, Grill mit Propanflaschen
Hinweis:
  • Vor dem Einkauf muss das Inhaltsvermögen des Kühlschranks und der Schränke überprüft werden. Wir übernehmen keine Gewähr für die Vollständigkeit der Liste.
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