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Seward Reisebericht

Seward Reisebericht

60° 7′ N, 149° 26′ W

Seward, das Dorado für Fischer und Hochseeangler

Mit unserem Truck Camper sind wir wieder unterwegs in Seward. Es versteht sich von selbst, dass wir zerst zum Hafen fahren. Dort werden die ersten Fischer und Hochseeangler zurückerwartet, um ihren Fang wiegen zu lassen. Vorher werden die Fische an der Holzpromenade aufgehängt und gereinigt. Allein der Anblick der großen Fische, die am Haken hängen, ist sehenswert. Die übliche Vorgehensweise ist anscheinend eine richtige Touristenattraktion. Mit Stolz präsentieren die Fischer ihren Tagesfang und lassen sich dabei vom Publikum fotografieren.

Viele Freizeitfischer filetieren ihre Heilbutte und Lachse auf den Tischen. Im Hafen warten Möwenschwärme kreischend auf die Fischabfälle. Was hier an Fischfang verarbeitet wird, ist sehenswert. Im Anschluss fahren wir zu einem Wasserfall, dem Lower Creek, der sich unmittelbar am südlichen Ende von Seward befindet. Leider sieht der Wasserfall durch eine Betonbefestigung an der Abbruchkante nicht fotogen aus. Die frische Meeresbrise hat in unseren Gemütern ihre Spuren hinterlassen. Deshalb gönnen wir und erst mal einen heißen Espresso.

Kenai Fjords Nationalpark – Gletscher auf eigene Faust erkunden

Auf uns wartet schon das nächste Abenteuer. Eine Viertelstunde von Seward entfernt führt an einer Abzweigung eine Straße zum Kenai Fjords Nationalpark, unser neues Ausflugsziel. Die Exit Glacier Road endet nach 15 Kilometern an den Füßen des Exit Gletscher im Park.

Das blaue Eis des Gletschers kann man schon von weiten bewundern. Am Ende der Straße befindet sich auch das Visitor Center. Nur der Anblick vom Parkplatz aus reicht uns nicht. Deshalb wagen wir eine kleine Wanderung, die durch einen Wald den Berghang hinauf bis an den Rand der Eisfläche führt. In der Tat sind es nur 15 bis 20 Minuten bis zum Aussichtspunkt. Der direkte Zutritt zum Eisfeld ist untersagt, da in der Vergangenheit Touristen von der Abbruchkante des Gletschers erschlagen wurden.

Darauf sind wir nicht unbedingt scharf und genießen die Aussicht lieber aus sicherer Entfernung. Die Gletscherkälte kann man richtig spüren. Wer noch mehr Abenteuer sucht, der kann es mit Harding Icefield Trail aufnehmen. Die anspruchsvolle Wanderung führt über einen 12 Kilometer langen Weg bis zur Spitze. Von ganz oben darf man dann einen spektakulären Ausblick auf die Welt des Harding Eisfeldes genießen, der nicht nur die Quelle für den Exit-Glacier ist. Dafür muss man einen ganzen Tag einplanen.

Alaska Wildlife Conservation Center – Alaskas Wildtiere hautnah erleben

Wir haben bereits Nachmittag und auf dem Rückweg nach Anchorage gibt es noch ein weiteres Ausflugsziel. Es ist das Alaska Wildlife Conservation Center, das umgeben von Bergen und hängenden Gletschern ist und am Ende des Turnagain Arm direkt am Seward Highway liegt.

Auf dem 200 Hektar großen Areal kann man die Tierwelt Alaskas hautnah erleben. Das Wildschutzgebiet ist kein Zoo, sondern ein Zufluchtsort für verletzte, kranke und verwaiste Wildtiere. Angeblich können diese Tiere in der freien Natur nicht überleben. Der Eintritt dafür kostet 12,50 Dollar pro Person. Auf dem Gelände gibt einen Rundkurs, der zu Fuß oder mit dem Auto erkundet werden kann. Für ein Wohnmobil sind die Wege nicht unbedingt geeignet. Wie viele andere Touristen gehen wir zu Fuß weiter und lassen unseren Camper stehen.

Es ist ein Habitat, um Grizzlybären, Elche, Hirsche, Bisons, Moschusochsen und Karibus zu sehen. Wer in Alaska noch keine Gelegenheit hatte, wilde Tiere aus nächster Nähe zu sehen, für den lohnt es sich. So nah kommt man in freier Natur kaum an die Tiere heran. Für jeden Bereich gibt es ein Schild, das  über die Geschichte und Gewohnheiten der Tierarten hinweist. Die Stars des Wildparks sind die Grizzlybären. Von einer erhöhten Holzterrasse bekommt man einen tollen Überblick auf die Raubtiere. Die Parkverwaltung hat frischen Lachs gebracht, der die Grizzlys aus ihren Verstecken lockt.

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