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Crater Lake National Park

Umpqua Highway – Rochester Covered Bridge

Rochester Covered Bridge
Rochester Covered Bridge

Nachdem allein das Hotelzimmer einen guten Eindruck hinterlässt, wird es beim Frühstück noch besser. Außer der üblichen Frühstücksauswahl dürfen wir zwei warme Gerichte wählen, die von einem Koch zubereitet werden. Hmm Lecker! Gesättigt und gestärkt geht es zum ersten Ausflugsziel des Tages. Es ist die Rochester Covered Bridge, eine von 50 überdachten Brücken Oregons. Die gebogenen Fenster und Tore der Holzfassade sowie das innere Fachwerk sind einzigartig. Nach der Besichtigung fahren wir weiter, denn es wird für heute nicht die letzte Covered Bridge gewesen sein.

Cavitt Creek Covered Bridge

Auf dem Weg ins Umpqua National Forest, westlich von Roseburg, folgt schon die nächste überdachte Brücke, die Cavitt Creek Bridge. Die Brücke über dem Little River besteht aus einem Holzfachwerk, besitzt aber ein Metalldach.

Umpqua National Forest – Abenteuer Offroad

Abenteuer Offroad
Abenteuer Offroad

Wir sind wieder auf dem Umpqua Highway gelandet, der mitten durch das Umpqua National Forest bis zum Crater Lake National Park führt. Der Crater Lake ist unser Hauptziel des Tages, aber noch befinden wir uns im National Forest. Der große Wald an den Hängen der Cascade Mountains bietet eine spektakuläre Landschaft mit Wasserfällen, Stromschnellen und Bergseen. Damit der Weg zu den Sehenswürdigkeiten einfacher wird, hat Nik alle Ziele mit Geo-Koordinaten versehen. Leider haben wir nicht damit gerechnet, dass unser Garmin-Navi die befestigten und unbefestigten Wege in diesem Teil der Welt nicht unterscheidet. Nach Eingabe der Daten zu den Susan Creek Falls führt uns das Navi plötzlich auf einen einsamen Waldweg. Die ersten Kilometer des Weges sind gut befahrbar und machen uns keine Probleme.

Als sich plötzlich die Fahrbahn in eine Holperstrecke verwandelt ist fast zu spät, weil keine Wendemöglichkeit besteht. Als dann die Räder durchdrehen und die Bremsen glühen, geraten wir in Panik. Langsam legen wir den Rückwärtsgang ein und rollen langsam den Berg hinunter. Außer uns gibt es weit und breit niemanden im Wald zu sehen. Es wird unheimlich und für einen Moment bekommt man das Gefühl in dem Film „Wrong Turn“ mitzuwirken. Irgendwann findet sich doch eine Stelle zum Wenden und wir fahren zurück zum Highway. Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen und wir sind richtig erleichtert. Nochmal passiert uns das garantiert nicht! An der Straße steht ein Schild, das man die Susan Creek Falls nur über einen Wanderweg erreicht. Soviel zum Thema Abenteuer Offroad.

Toketee Falls

Wanderweg, Toketee Falls
Wanderweg, Toketee Falls

Entspannt geht es zu einem neuen Ziel am Umpqua Highway, den Toketee Falls. Der Toketee Falls ist einer der berühmtesten Wasserfälle in ganz Oregon. Von einem Parkplatz führt ein schöner Wanderweg zu dem 1,6 Kilometer entfernten zweistufigen Wasserfällen. Das Wasser der 37 Meter hohen Fälle stürzt über ein Pool aus Vulkangestein in die Tiefe des Umpqua Rivers. Am Ende des Weges kann man das Naturspektakel von einer Aussichtsplattform bestaunen. Der Name Toketee stammt aus der Sprache der Ureinwohner und bedeutet „schön“ oder „anmutig“.

Clearwater Falls

Clearwater Falls
Clearwater Falls

An den Ausläufern des Umpqua River wird der Clearwater River gespeist, aus dem die Clearwater Falls entspringen. Die Wasserfälle sind unser nächstes Ziel, die man bequem von einem Parkplatz unmittelbar am Umpqua Highway erreicht. Das besondere an den Fällen ist eine leuchtende mooshaltige Kaskade und umgestürzte Baumstämme. Im Sonnenlicht entsteht dabei eine außergewöhnliche und malerische Kulisse. Weiter oberhalb machen wir noch die Entdeckung einer traumhaften Teichlandschaft. Am Parkplatz unterhalb der Fälle laden Tische mit Sitzbänken zu einer Picknickpause ein, die wir gerne für uns  in Anspruch nehmen.

National Creek Falls

Zwischen dem Diamond- und Crater Lake besichtigen wir vorerst den letzten Wasserfall. Es sind die National Creek Falls, die nur über die einsame Old Diamand Lake Road erreichbar sind. Am Parkplatz gibt es außer uns niemanden zu sehen. Ein Schild zeigt auf den knapp ein Kilometer langen Wanderweg, der herunter zu den Fällen führt. Der Weg ist als einfach einzustufen und befindet sich in einem dichten Nadelwald. Als Belohnung erhält man dafür eine Aussicht auf die fotogenen Wasserfälle. Der Aussichtspunkt wirkt wie eine kühle Oase an dem warmen Spätsommertag. Das Wasser eines gespeisten Baches stürzt sich über eine Kante 40 Meter in die Tiefe. Unterhalb der Fälle soll es angeblich sogar eine Grotte geben. Plötzlich erscheint eine Gruppe Forstmitarbeiter, die nach Feierabend eine Abkühlung suchen und ins kalte Wasser springen.

Crater Lake National Park

Eingang, Crater Lake National Park
Eingang, Crater Lake National Park

Das Highlight an der südlichen Kaskadenkette ist natürlich der Crater Lake, unser nächstes Besuchsziel. Er ist knapp 590 Meter tief und hat einen Durchmesser von etwa 9 Kilometern. Der Kratersee liegt im gleichnamigen Nationalpark, begeistert jedes Jahr eine halbe Million Besucher und kostet uns mit dem Auto 10 Dollar Eintritt. Wir nehmen den südlichen Eingang des Parks, wo sich auch das Besucherzentrum befindet. Am sogenannten Rim Drive, der halb um den tiefblauen See führt, sind verschiedene Aussichtspunkte angelegt. Am Rand des Sees geht es auf fast 2500 Metern Höhe kühl und windig zu. Weil die Sonne schon tief steht und ihre Schatten wirft, halten wir uns nur am „Discovery Point“ und „The Watchman“ auf. Von dort kann man die kleine Insel Wizard gut erkennen, die sogar mit einem Boot besucht werden kann. In den kräftigen Farben der Abendsonne wirkt der Kratersee richtig mystisch.

Crater Lake – schon gewusst?
Oft wird behauptet, der Crater Lake sei durch einen Meteoritenanschlag entstanden. Diese Aussage ist nicht richtig, weil er das Ergebnis einer gewaltigen Explosion ist. Diese entstand bei einem Vulkanausbruch, der die komplette Spitze eines Berges wegsprengte und riesigen Krater zurück ließ, in dem sich heute ein See befindet. Das Wasser des tiefblauen Sees enthält nur Regen- und Schmelzwasser.

Medford

Naja...
Naja...

Es ist schon spät und unser Übernachtungsziel Medford liegt noch knapp zwei Autostunden südlich vom Crater Lake entfernt. Auch wenn die Straßen Oregons einen einsamen Eindruck hinterlassen, so ist bei der Geschwindigkeitsüberschreitung Vorsicht geboten. Allein auf dieser Strecke haben wir drei Geschwindigkeitskontrollen gesehen, in die andere Autofahrer geraten sind. Am Rand der Kleinstadt haben wir uns für die Nacht das Hotel Fairfield Inn & Suites ausgesucht. In dem Restaurant „Sharys“ wollen wir unseren Hunger stillen und erleben das schlimmste Essen der ganzen Reise. So etwas passiert nun mal, wenn man vorher nicht bei Tripadvisor nachschaut.

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