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Worthington Gletscher Reisebericht

Worthington Gletscher Reisebericht

61° 10′ N, 145° 47′ W

Keystone Canyon – Wasserfälle direkt am Straßenrand

Heute ist früh aufstehen angesagt. Unmittelbar nach der Ortsausfahrt geht es zunächst durch das breite Tal des Lowe River und dann durch den Keystone Canyon, wo sich prächtige Wasserfälle unmittelbar am Straßenrand in die Tiefe stürzen.

Nach einem Fotostopp fahren wir weiter über den Thompson Pass auf dem Richardson Highway. Von nun an begleitet uns links und rechts der Straße die legendäre Trans-Alaska-Pipeline, die von der Prudhoe Bay im Norden zum eisfreien Hafen Valdez führt.

Worthington Gletscher – unterwegs am schönsten Gletscher der Reise

Nach einer halben Stunde erwartet uns hinter einer Kurve ein beeindruckendes Landschaftsbild. Es ist der Worthington Gletscher, ein weiterer Gletscher in den Chugach Mountains. Dieser Eispanzer liegt unmittelbar an der Straße und ist für Besucher gut zugänglich.

An einer Haltebucht sind wir nicht die einzigen Besucher, die mit dem Auto vor dem Gletscher zum Stehen kommen. Was für ein toller Anblick! Viel Beschreiben muss man nicht, die Bilder sprechen mehr als Worte. Der Himmel ist bedeckt,

aber für uns gibt es am Gletscher ein sonniges Himmelsfenster. Zum ersten Mal auf der Reise fragt uns ein Asiate nach einem Erinnerungsfoto. Im Vergleich zu anderen Reisezielen kommt das hier oben im hohen Norden äußerst selten vor.

Alaska Highway – ein Traum von Freiheit, Abenteuer und Wildnis

Das wir in Glennallen einen Tankstopp einlegen, versteht sich von selbst. Bei 17 Liter Verbrauch auf 100 Kilometer lässt man so schnell keine Tankstelle aus. Zur rechten Seite hat man eine Aussicht auf die hohen Gebirgszüge des Wrangell und St.-Elias Nationalpark. Der Straßenzustand wird immer schlechter. Der Asphaltbelag ist an vielen Stellen brüchig.

Trotz reduzierter Geschwindigkeit sind wir einem richtigen Schaukelmanöver ausgesetzt. Auch wenn die Wohnkabine getrennt vom Pick-up ist, sind Bewegungen von Gegenständen in der Wohnkabine nicht zu überhören. Diverse Straßenbauarbeiten verzögern unsere Ankunft. Am Straßenrand entdecken wir in der sumpfigen Tiefebene zahlreiche Elche.

Die beste Zeit dafür sind die Abendstunden. Durch die Lautstärke des Truck-Campers kann es schnell passieren, dass die Tiere längst über alle Berge geflüchtet sind. Deshalb sollte man am besten immer genügend Abstand einhalten. Wer die Einsamkeit liebt, ist hier in Alaska richtig! Der letzte Abschnitt der Strecke führt über den Tok Cut Off Highway, nach Norden.

Tok RV Village – Stopover auf dem Weg in den Yukon

Als wir in Tok um 20 Uhr im RV Village eintreffen, ist das Büro des Betreibers bereits geschlossen. Die Anmeldung wird deshalb auf den nächsten Morgen verschoben bzw. bezahlt.

 
 

Ein Stellplatz für unser Rolling Home ist schnell ausfindig gemacht, das Fahrzeug eingeparkt und die Stromversorgung angeschlossen. Heute wird endlich wieder gegrillt. Es gibt kein Steak, sondern frischen Wildlachs. Der Appetithappen hat uns in einem Supermarkt ganze 20 Dollar gekostet. So etwas leistet man sich nicht jeden Abend, jedenfalls wir nicht. Es ist zwar spät, aber dunkel noch lange nicht. Lediglich die Mücken werden immer aggressiver. Während der Lachs auf dem Grill liegt und die Ofenkartoffeln garen, vertreiben wir uns die Zeit mit dem Aufräumen des Campers. Dann genießen wir Alaska Wildlachs, der nie zuvor eine Tiefkühltruhe gesehen hat. Bevor wir einschlafen, lassen wir den Abend ausklingen und blicken auf den Horizont, an dem die Sonne langsam untergeht.

 
 
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